Kugelhahndichtungen
Kugelhahndichtungen sind zentrale Elemente in der Dichtungstechnik von Kugelhähnen, die als Absperrarmaturen in Rohrleitungssystemen eingesetzt werden. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, den Dichtschluss zwischen der Kugel (Schließkörper) und dem Ventilgehäuse sicherzustellen, um ein leckagefreies Absperren von Flüssigkeiten oder Gasen zu gewährleisten.
Ein Kugelhahn arbeitet durch Drehung der Kugel mit einer Bohrung, die den Durchfluss öffnet oder sperrt. Damit der Dichtschluss bei wechselnden Drücken, Temperaturen und Medien dauerhaft funktioniert, sind hochwertige und passende Dichtwerkstoffe erforderlich.![]()
Kugelhahndichtungen aus PTFE– FiKumer®-F
• Eigenschaften: hervorragende chemische Beständigkeit, niedriger Reibwert, weiter Temperatureinsatzbereich (−200 °C bis +260 °C)
• Vorteile: universell einsetzbar, sehr gute Gleit- und Dichtungseigenschaften, nicht alternd
• Nachteile: begrenzte Druck- und Verschleißfestigkeit
• Verstärkte Varianten: PTFE mit Glas-, Kohle- oder Graphitfüllung verbessert die Verschleiß- und Druckbeständigkeit
• Anwendung: Chemische Industrie, Lebensmitteltechnik, Pharmaindustrie, Wasser- und Gasarmaturen
Kugelhahndichtungen aus PEEK – FiMasol®
• Eigenschaften: hohe Druck- und Temperaturbeständigkeit, ausgezeichnete chemische Stabilität
• Vorteile: geeignet für extreme Bedingungen, hohe Lebensdauer
• Anwendung: Hochdruck-Kugelhähne, Offshore-, Chemie- und Hochtemperaturanlagen