Die Fietz Gruppe – Kunststofftechnik in Perfektion

Wirtschaftliche Fertigung von hochpräzisen Formteilen aus
verschiedensten thermoplastischen Kunststoffen, z. B.

Kunststoff-Funktionsteile aus den Materialien PTFE, PEEK, POM
und PVDF in mechanischen Verfahren hergestellt

Allgemeines

Kunststoffe als Konstruktionswerkstoffe
Da Kunststoffe in der Natur nicht vorkommen, müssen sie durch chemische Verfahren als feste organische Stoffe künstlich hergestellt werden. Dies geschieht vorwiegend synthetisch durch Polymerisation, Polyaddition oder Polykondensation aus Kohle, Erdöl, Erdgas, Kalk, Wasser und Luft. Es gibt mehr als 50 verschiedene Kunststoffsorten, wobei jede Sorte eine Vielzahl unterschiedlichster Typen umfasst.


Kunststoffe eignen sich hervorragend als Konstruktionswerkstoffe, da sie gegenüber den “klassischen” Werkstoffen viele Vorteile gleichzeitig bieten können

  • Zähigkeit
  • Niedriges spezifisches Gewicht
  • In Verbindung mit weiteren Stoffen hohe mechanische Festigkeit
  • Hoher Verschleißwiderstand
  • Hervorragende elektrische Eigenschaften
  • Geringe Wärmeleitfähigkeit
  • Leichte Formbarkeit
  • Ausgezeichnetes Schallschluckvermögen
  • Gute Einfärbbarkeit
  • Hervorragende Oberflächengüte
  • Gute Chemikalienbeständigkeit


Kunststoffe werden in die 3 Gruppen eingeteilt

  • Thermoplaste
  • Duroplaste
  • Elastomere


Termoplaste
Thermoplaste haben die Eigenschaft, bei Erhöhung der Temperatur über den sogenannten “Erweichungspunkt” weich zu werden und beim Abkühlen wieder zu erhärten. Dieser Vorgang lässt sich beliebig oft wiederholen und wird industriell beim Spritzgießen, Umformen, Blasformen, Extrudieren oder Verschweißen genutzt.

Duroplaste
Duroplaste gehen mit zunehmender Temperatur vom harten Zustand in den Bereich der thermischen Zersetzung über, ohne so weit zu erweichen, dass eine Umformung möglich wäre. Diese Kunststoffe werden bei der Synthese in die endgültige Form gebracht. Sie können nur noch durch eine mechanische Bearbeitung oder durch Kleben weiter verarbeitet werden.

Elastomere
Elastomere lassen sich durch geringe Krafteinwirkung stark dehnen und nehmen ohne die Krafteinwirkung wieder ihre ursprüngliche Form an. Verantwortlich für dieses Verhalten ist der Ausgangsstoff “Kautschuk”, der mit Zuschlagstoffen die Eigenschaften verbessern oder die Farbe verändern kann. Je nach Vernetzungsgrad sind Elastomere mit ähnlichen Eigenschaften wie Duroplaste herstellbar. Ein höherer Vernetzungsgrad erzeugt z. B. Hartgummi, niedrigere Grade Formteile mit den unterschiedlichsten mechanischen Eigenschaften.